Jubihui!

Das Büro a+o gibt es schon seit 10 Jahren. Ist das jetzt eine kleine Ewigkeit? Oder war es eben erst? Wie auch immer: Mit 10 ist man noch jung – und dennoch hat das Büro a+o in dieser Zeit schon einiges erlebt. Zum Glück kaum Flops, dafür umso mehr flotte Kunden, beflügelnde Projekte und schlicht und einfach Freude an der Arbeit.

Wie alles begann

Angefangen hat alles 2008 in der Wohngemeinschaft «VWG» am Aarauer Hungerberg, wo noch andere Unternehmer, Studenten und Lebenskünstler kamen, gingen und Partys feierten. Dort richtete Andreas Ott in seinem 12m²-grossen WG-Zimmer ein kleines Grafik-Atelier unter seinem Hochbett ein und gründete die Einzelfirma «A+O Grafik Design». 2010 zog es Andreas mit dem Büro in die Altstadt, wo er an der Rathausgasse 22 – im schmucken roten Haus mit der reich geschmückten frühbarocken Fassade – ein kleines Atelier mietete. Das Haus gilt als eines der bedeutendsten spätgotischen Bürgerhäuser in Aarau. 2012 sollte das Haus umgebaut werden, dabei wurden überraschend qualitativ hochwertige Ausstattungselemente früherer Jahrhunderte entdeckt. Dies hatte zur Folge, dass Andreas sein Atelier verlassen musste. In der Zeit im Atelier an der Rathausgasse 22 lernte er den Texter René Moor und die Fotografin Sarah Keller kennen. Die drei entschieden, eine Bürogemeinschaft zu gründen und zogen 2013 in den 1. Stock der Rathausgasse 24. Dort realisierten sie gemeinsam berauschende Projekte.

In den folgenden fünf bereichernden Jahren in der Bürogemeinschaft etabliert sich das Büro a+o als kleines, feines Grafikbüro mit einem Netzwerk aus Programmierern, Strategen, Designern, Illustratoren und Fotografen. Es entwickelte Marken und Kampagnen, die zwischen Aarau, Basel, Bern und Zürich Menschen berühren. Von Kultur bis Kommerz, vom kleinen Einmann-Betrieben bis zu grossen Firmen, von Gemeinden bis zu Organisationen.

Anfang 2014 wandelte Andreas die Firma in eine GmbH um und änderte den Namen in «Büro a+o». Personell wuchs das Büro in dieser Zeit bewusst nur ganz sachte und konnte sich so den persönlichen Charme bewahren. Andreas hatte zwischen 2014 bis 2018 immer ein bis zwei Angestellte. Daneben bildete das Büro drei Praktikantinnen aus. Eine davon, Nadine Meyer, ist heute als Angestellte ein wichtiger Teil des Teams. Aurelia Zihlmann ist schon über drei Jahre ein sicherer Wert im Büro a+o.

 

Seit Januar 2017 ist der Freitag frei

Andreas hat das klassische Arbeitsmodell der 5-Tage-Woche immer wieder hinterfragt. Mit dem Gedanken, Gewohnheitsstrukturen aufzubrechen, Neues zu versuchen und damit vielleicht auch zu scheitern, führte er im Januar 2017 die 4-Tage-Woche ein. Seither ist im Büro a+o am Donnerstag schon Freitag. Die komprimierte Arbeitswoche bringt einen konzentrierten Arbeitsblock mit mehr Effizienz und ein langes Wochenende für Erholung und Inspiration. Das Team nutzt den zusätzlichen (Frei)tag für Team-Events, Weiterbildungen, ehrenamtliche Engagements, Inspiration und natürlich Zeit für Familie und Freunde. In diesem Beitrag haben wir bereits über die 4-Tage-Woche berichtet. 

 

Nun sind wir 10 Jahre alt

Im zarten Alter von 10 Jahren zügelte das Büro a+o weg aus der Altstadt an die Laurenzi 117 – in die ehemalige Werkstatt des 1987 verstorbenen Künstlers Ernst Suter. Ein Ort mit Charme und einem Hauch Magie. Weiter textet dort auch unser Büropartner René Moor direkt über uns im 1. Stock. Damit geht unsere Zusammenarbeit weiter. 

Das neue Büro liegt gleich beim Kreuzplatz. Schön zentral, zwischen Bahnhof, Altstadt, Kasernenareal und dem spannenden Entwicklungsgebiet Torfeld Süd und Torfeld Nord. Vom Bahnhof ist man zu Fuss in 5 Minuten im Büro, von der Altstadt sind es knapp 10 Minuten. Kundenparkplätze sind vorhanden.

 

Ein Dank zum Schluss

Älterwerden an sich ist ja noch keine Leistung. Dass sich dauernd alles verändert und man das auf die Reihe kriegen muss, schon eher: Das Büro a+o hat in den vergangenen 10 Jahren viel gelernt, es hat sich gemausert, entwickelt und ist gewachsen. Immer offen fürs Neue und mit dem Blick fürs Ganze. Umso schöner, dass wir Kunden haben, die uns machen lassen. Ein grosses Dankeschön an alle, die uns auf dem Weg begleitet, motiviert, kritisiert, ermuntert, unterstützt und inspiriert haben. Es war und ist uns eine Freude! Und das feiern wir am 6. Oktober alle zusammen mit einem schönen Fest. Wir freuen uns über den Besuch von bekannten und unbekannten Gesichtern. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.aoao.ch/jubi.

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